____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
FĂźrth
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
FĂźrth (hochdeutsch , fränkisch: , jiddisch פ××ר×× Fiurda) ist eine kreisfreie GroĂstadt im bayerischen Regierungsbezirk Mittelfranken. Sie bildet mit NĂźrnberg und Erlangen das Kerngebiet des Ballungsraums NĂźrnberg, zu dem auch Schwabach zählt. Zusammen mit dem Umland handelt es sich um einen Teil der Metropolregion NĂźrnberg, eine von drei Metropolregionen in Bayern. Mit 132.036 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024) ist die GroĂstadt nach NĂźrnberg und WĂźrzburg die drittgrĂśĂte Stadt Frankens und die siebtgrĂśĂte Stadt in Bayern.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage und Fläche
⢠Nachbargemeinden
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠20. Jahrhundert
⢠Eingemeindungen
⢠Ortsname
⢠Christentum
⢠Judentum
⢠Islam
⢠Humanismus
⢠Politik
⢠Wappen
⢠Stadtrat
⢠Stadtoberhaupt
⢠Bauwerke
⢠Sport
⢠Unternehmen
⢠Medien
⢠Bildung
⢠Verkehr
⢠Literatur
⢠Monographien
⢠Artikel
⢠HÜrbuch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage und Fläche
Der historische Stadtkern befindet sich Ăśstlich und sĂźdlich der FlĂźsse Rednitz und Pegnitz, die nordwestlich der Altstadt zur Regnitz zusammenflieĂen. Westlich der Stadt, jenseits von SĂźdwesttangente und Main-Donau-Kanal, steigt der FĂźrther Stadtwald an. Ăstlich der Stadt liegt in etwa gleicher HĂśhe die direkt anschlieĂende Stadt NĂźrnberg. NĂśrdlich dehnt sich das fruchtbare, teilweise zum Stadtgebiet gehĂśrende Knoblauchsland aus. SĂźdlich der Stadt liegt ein Mischgebiet aus breiten AutostraĂen, Kanal und Flussauen.cite-ref-bayernatlas-2-0[2]
Der hÜchste Geländepunkt ist der Steinbruch in Burgfarrnbach mit 392,3 m ß. NHN, der niedrigste liegt im Regnitztal an der Stadtgrenze zu Erlangen auf 278 m ß. NHN,cite-ref-de-by-bv-3-0[3] das Rathaus im Stadtzentrum liegt auf 294,9 m ß. NHN.cite-ref-stpl07-4-0[4]
Die Fläche des Stadtgebietes beträgt 63,36 km², die Länge der Stadtgrenze 50,05 Kilometer. Der Abstand zwischen dem Üstlichsten und dem westlichsten Punkt des Fßrther Stadtgebietes beträgt 9,835 Kilometer, zwischen dem nÜrdlichsten und dem sßdlichsten Punkt 11,704 Kilometer.cite-ref-stpl07-4-1[4]
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Fßrth, sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:
Erlangen und NĂźrnberg (beide kreisfrei), Oberasbach, Zirndorf, Cadolzburg, Seukendorf, Veitsbronn und Obermichelbach (alle Landkreis FĂźrth).
Stadtgliederung
â
Hauptartikel
:
Liste der Stadtbezirke und statistischen Bezirke von FĂźrth
und
Liste der Gemarkungen in FĂźrth
Die Gemeinde hat 21 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]
⢠Bislohe (Dorf)
⢠Braunsbach (Dorf)
⢠Burgfarrnbach (Stadtteil)
⢠Dambach (Stadtteil)
⢠Flexdorf (Dorf)
⢠Fßrth (Hauptort)
⢠Herboldshof (Dorf)
⢠Kronach (Dorf)
⢠Oberfßrberg (Dorf)
⢠Poppenreuth (Pfarrdorf)
⢠Ritzmannshof (Dorf)
⢠Ronhof (Dorf)
⢠Stadeln (Stadtteil)
⢠Steinach (Dorf)
⢠Unterfarrnbach (Dorf)
⢠Unterfßrberg (Dorf)
⢠Vach (Stadtteil)
⢠Weikershof (Dorf)
gemarkungenEs gibt auf dem Gemeindegebiet zehn Gemarkungen: Burgfarrnbach, Dambach, Fßrth, Fßrther Stadtwald, Poppenreuth, Ronhof, Sack, Stadeln, Unterfarrnbach und Vach. Die Gemarkung Fßrth hat eine Fläche von 12,867 km². Sie ist in 10472 Flurstßcke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstßcksfläche von 1228,68 m² haben.cite-ref-7[7] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Weikershof.cite-ref-8[8]
Geschichte
â
Hauptartikel
:
Geschichte der Stadt FĂźrth
Von den Anfängen bis zum 19. Jahrhundert
Erstmals genannt ist die Ansiedlung FĂźrth in einer ottonischen Urkunde am 1. November 1007, mit der KĂśnig (später Kaiser) Heinrich II den Ort dem neu gegrĂźndeten Domkapitel Bamberg vermachte. Das in den folgenden Jahren zugesprochene Marktrecht ging bereits unter Heinrich III. an das benachbarte NĂźrnberg verloren. Auch wenn ab 1062 in FĂźrth wieder Markt abgehalten werden durfte, so war in dieser Zeit NĂźrnberg bereits von grĂśĂerer Bedeutung.
Seit 1440 sind erste Ansiedelungen von Juden in FĂźrth Ăźberliefert, die in den folgenden Jahrhunderten auch einen eigenen Friedhof und eine Synagoge begrĂźndeten. Die Markgrafen von Ansbach, die Dompropstei in Bamberg und die Reichsstadt NĂźrnberg Ăźbten ab dem 15. Jahrhundert die Herrschaft bis 1792 aus, wobei es oft Streitigkeiten gab (âDreiherrschaftâ).
Durch das nahe NĂźrnberg blieb FĂźrth lange Zeit ein bäuerlich geprägtes Gemeinwesen, das um 1600 wohl erst zwischen 1000 und 2000 Einwohner hatte. Im DreiĂigjährigen Krieg litt der Ort sehr, am schlimmsten im Jahre 1632 durch die Schlacht an der Alten Veste und im Jahre 1634, als FĂźrth bis auf wenige Häuser niedergebrannt wurde.
Bis 1792 lag die Herrschaft Ăźber die Stadt zu unterschiedlichen Teilen und in wechselnden Ausgestaltungen bei dem Bamberger Domstift, dem FĂźrstentum Ansbach und der Reichsstadt NĂźrnberg (siehe dazu Karte von 1717 rechts). Durch die Abdankung des letzten Markgrafen von Brandenburg-Ansbach-Bayreuth, Christian Friedrich Carl Alexander, endete 1792 die bisherige âDreiherrschaftâ, FĂźrth wurde preuĂisch. 1806 ging FĂźrth an Bayern und wurde Stadt.
Im 18. Jahrhundert entstand der städtische Charakter, der in der heutigen Altstadt in wesentlichen Grundzßgen noch ersichtlich und teilweise erhalten ist. Siehe Karte des bayerischen Urkatasters von 1808.cite-ref-9[9] 1835 fuhr mit dem Adler die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nßrnberg und Fßrth (Ludwigseisenbahn). Bedeutend war der Einfluss der Industrialisierung, als 1843 der Ludwig-Donau-Main-Kanal die Stadt erreichte. 1864/65 bestanden mit der Ludwigs-Sßd-Nord-Bahn und der Ludwigs-West-Bahn die ersten Fßrther Bahnfernverbindungen.
20. Jahrhundert
Ab 1914 entstand zuerst der Flugplatz FĂźrth-Atzenhof, 1919 kam der Werksflughafen der Bachmann & Blumenthal-Werke an der HardhĂśhe hinzu. Eine Eingemeindung FĂźrths zu NĂźrnberg wurde mehrheitlich vom FĂźrther Stadtrat und den Gewerkschaften befĂźrwortet, letztendlich am 22. Januar 1922 in einer Volksabstimmung von knapp 65 % der BevĂślkerung abgelehnt.cite-ref-10[10]
Im Zweiten Weltkrieg blieben trotz der Luftangriffe auf Fßrth 90 % der historischen Bausubstanz erhalten. In der Nachkriegszeit wurden insbesondere die erhaltenen Kasernen und der Flugplatz in Atzenhof von amerikanischen Streitkräften jahrzehntelang weiter genutzt. Eine Vielzahl der erhaltenen Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Bundesweiten Leuchtturmcharakter erlangte FĂźrth in den 1950er-Jahren, der Zeit des Wirtschaftswunders, durch das GroĂversandhaus Quelle AG und die Grundig AG, die, trotz mitarbeiter- und umsatzstärkerer Zweigbetriebe in NĂźrnberg und anderswo, stets rechtlich in FĂźrth ansässig blieben. Noch im Jahr 1980 war die Wirtschaftsleistung pro Kopf in FĂźrth hĂśher als in allen anderen Städten und Landkreisen Bayerns.cite-ref-11[11]
Eingemeindungen
Folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen wurden nach FĂźrth eingemeindet:cite-ref-12[12]
⢠1. Januar 1899: der westliche Teil der Gemeinde HĂśfen mit dem Gemeindeteil Weikershof (liegt im SĂźden an der Schwabacher StraĂe)
⢠1. Januar 1900: die Gemeinde Poppenreuth (liegt Üstlich des historischen Kerns, auf der anderen Seite der Pegnitz)
⢠1. Januar 1901: die Gemeinde Dambach (liegt westlich der heutigen Sßdstadt) sowie Unterfßrberg, Oberfßrberg
⢠1. Januar 1918: Atzenhof (liegt im Nordwesten, am rechten Ufer der Zenn zwischen Unterfarrnbach und Vach)
⢠1. Januar 1918: die Gemeinde Unterfarrnbach (liegt im Westen, am Ufer des Farrnbach)
⢠3. Dezember 1923: die Gemeinde Burgfarrnbach (nordwestlich, jenseits des Kanals, nicht mit Fßrth zusammengewachsen)
⢠1. Juli 1927: die Gemeinde Ronhof
Im Rahmen der bayerischen Gemeindegebietsreform:cite-ref-14[14]
⢠1. Juli 1972: die Gemeinde Stadeln (liegt nÜrdlich von Fßrth, Üstlich des Flusses Regnitz und westlich des Frankenschnellwegs)
⢠1. Juli 1972: die Gemeinde Vach (liegt nÜrdlich von Fßrth, westlich des Flusses Regnitz und des Baches Zenn, am westlichen Ortsrand fßhrt der Main-Donau-Kanal entlang)
Ortsname
Der Name âFĂźrthâ leitet sich von der ostfränkischen Aussprache von âFurthâ ab, da erste Siedlungen an einer Furt durch die Rednitz entstanden.
Die Stadt wurde frĂźher abfällig, so vom Ăśsterreichischen Satiriker Moritz Gottlieb Saphir âBayrisches Jerusalemâ,cite-ref-15[15] seit den 1880er Jahren dann aufgrund der von Juden gefĂźhlten Toleranz und Freiheit positiv konnotiert als âFränkisches Jerusalemâ bezeichnet.cite-ref-m-g-saphir-16-0[16]cite-ref-17[17] Verbreitet ist die auf das Stadtwappen Bezug nehmende Bezeichnung âKleeblattstadtâ.cite-ref-18[18]
Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerzahl von FĂźrth wuchs im Mittelalter und am Anfang der Neuzeit wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und HungersnĂśte nur langsam. Im DreiĂigjährigen Krieg verlor die Stadt etwa die Hälfte ihrer Bewohner. Als kroatische Soldaten 1634 FĂźrth anzĂźndeten, brannte der Ort mehrere Tage lang und wurde dabei fast vollständig zerstĂśrt. Am Ende des Krieges lebten in der Stadt nur noch 800 Menschen. 1685 siedelten sich Hugenotten und reformierte Christen aus Frankreich in FĂźrth an. 1700 war der Wiederaufbau abgeschlossen, und die BevĂślkerungszahl stieg auf rund 6000.
Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begann ein starkes BevĂślkerungswachstum. 1800 hatte FĂźrth 12.000 Einwohner, bis 1895 vervierfachte sich diese Zahl auf 47.000. Im Jahr 1950 Ăźberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur GroĂstadt wurde. Laut Melderegisterauszug lebten Ende 2017 Ăźber 129.000 Menschen in der Stadt.cite-ref-20[20]
Die folgende Ăbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1818 handelte es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (š) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen statistischen Ămtercite-ref-21[21] beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst (Städtestatistik FĂźrth). Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die âOrtsanwesende BevĂślkerungâ, ab 1925 auf die WohnbevĂślkerung und seit 1987 auf die âBevĂślkerung am Ort der Hauptwohnungâ. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
š Volkszählungsergebnis
Religionen und Weltanschauungen
Konfessionsstatistik
Gemäà dem Zensus 2011 waren 37,1 % der Einwohner evangelisch, 24,8 % rÜmisch-katholisch und 38,1 % waren konfessionslos oder gehÜrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.cite-ref-22[22] Mit Stand April 2023 gehÜrten in Fßrth 26,4 % der Einwohner der evangelischen Kirche an, 18,6 % der katholischen Kirche und 55,0 % waren konfessionslos oder gehÜrten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]cite-ref-25[25] Am Stichtag 31. Dezember 2023 waren nach Recherchen der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland 25,9 % der Einwohner der Stadt evangelisch, 18,1 % rÜmisch-katholisch und 56 % waren konfessionslos oder gehÜrten einer sonstigen Religionsgemeinschaft an.cite-ref-26[26] Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist demnach in diesem Zeitraum gesunken, während der Anteil der Konfessionslosen zunahm.
Christentum
FĂźrth zählte anfangs zum Bistum WĂźrzburg, ab 1007 zum Bistum Bamberg. 1524 wurde zusammen mit der Stadt NĂźrnberg die Reformation eingefĂźhrt, so dass FĂźrth Ăźber viele Jahre eine protestantische Stadt war. Die lutherischen Geistlichen der Stadt wurden von St. Lorenz in NĂźrnberg präsentiert. Da neben der Reichsstadt NĂźrnberg u. a. auch die Dompropstei Bamberg die Stadtherrschaft ausĂźbte, gab es jedoch stets Katholiken â wenn auch zahlenmäĂig nur sehr wenige â in der Stadt. So wurden z. B. der dompropsteiliche Amtmann und seine Bediensteten vom Deutschordenshaus NĂźrnberg betreut.
Nach 1792 wurden die protestantischen Gemeinden FĂźrths dem kĂśniglich-preuĂischen Konsistorium in Ansbach unterstellt, und nach dem Ăbergang der Stadt an Bayern wurden sie Teil der Protestantischen Kirche des KĂśnigreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Die Kirchengemeinden gehĂśrten dann zum Dekanat Zirndorf. 1885 wurde FĂźrth Sitz eines eigenen Dekanats, das zum Kirchenkreis NĂźrnberg gehĂśrt.
Spätestens seit dem 18. Jahrhundert nahm die Zahl der Katholiken in der Stadt wieder zu. Im Jahre 1829 konnte die erste katholische Kirche der Stadt seit der Reformation geweiht werden, die Kirche âZu Unserer Lieben Frauâ.cite-ref-unsre-liebe-frau-27-0[27] Später entstanden weitere Pfarrgemeinden, die zunächst zum Dekanat NĂźrnberg des Erzbistums Bamberg gehĂśrten. 1961 wurde FĂźrth Sitz eines eigenen katholischen Dekanats innerhalb des Erzbistums.
Das Verhältnis der Protestanten zu den Katholiken betrug im 20. Jahrhundert etwa zwei zu eins. Seit den 1960er Jahren nimmt der Anteil sowohl der evangelischen als auch der katholischen Einwohner kontinuierlich ab.cite-ref-28[28]
Judentum
â
Hauptartikel
:
Geschichte der Juden in FĂźrth
Die ersten Belege ßber jßdische Einwohner in Fßrth finden sich bereits im ältesten noch erhaltenen Gerichtsbuch der Stadt aus dem Jahr 1440; eine jßdische Gemeinde existierte zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. 1528 gestattete Markgraf Georg der Fromme von Ansbach zwei Juden, sich gegen Schutzgeld fßr sechs Jahre in der Stadt niederzulassen. Ab 1556 wurde der Zuzug von Juden auch auf dem dem Domstift Bamberg unterstellten Gebiet der Stadt bewilligt.
Im 17. Jahrhundert gab es eine Gemeinde-Talmudschule, die ein hohes Ansehen genoss. 1607 wurde der erste jĂźdische Friedhof angelegt, 1617 eine Synagoge errichtet und 1653 das erste jĂźdische Krankenhaus Deutschlands erĂśffnet. 1670 wurden viele Juden aus Wien aufgenommen, so dass es 1716 etwa 400 jĂźdische Familien in der Stadt gab. 1807 betrug der Anteil der Juden an der GesamtbevĂślkerung 19 Prozent. 1824 wurde die Talmudschule durch die bayerischen BehĂśrden geschlossen.
1862 wurde eine jĂźdische Volksschule und 1882 eine Mittelschule gegrĂźndet. Die hĂśchste Zahl jĂźdischer BĂźrger war 1880 mit ca. 3300 erreicht. Ein zweiter jĂźdischer Friedhof wurde 1906 erĂśffnet. Im Jahr 1938 wurde die Synagoge bei den Novemberpogromen 1938 zerstĂśrt und der trotz der Repressionen verbliebene Teil der jĂźdischen BevĂślkerung ab 1941 Ăźberwiegend in Vernichtungslager deportiert.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in FĂźrth ein DP-Lager fĂźr jĂźdische âdisplaced Personsâ eingerichtet. Das Lager, in dem Ende 1945 bereits 850 Bewohner lebten, wurde im Juli 1950 aufgelĂśst. Die heutige Israelitische Kultusgemeinde FĂźrth befindet sich in der BlumenstraĂe 31. Sie hat etwa 475 Mitglieder, die sich Ăźberwiegend aus Juden der ehemaligen GUS-Staaten zusammensetzen.
Siehe auch
:
Flucht und Deportation von Juden aus FĂźrth
Islam
Humanismus
Ein Teil konfessionsloser Menschen ist in der Humanistischen Vereinigungcite-ref-30[30] organisiert, einer Weltanschauungsgemeinschaft nichtreligiÜser Menschen. Der Verband betätigt sich in Fßrth, neben seiner weltanschaulichen Arbeit, als Träger mehrerer Kindertagesstätten, Kindergärten und Horte sowie einer reformpädagogischen Humanistischen Grundschule Fßrth.cite-ref-31[31]cite-ref-32[32] Mit dieser bundesweit ersten Grundschule lebt die 1933 von den Nationalsozialisten zerschlagene weltliche Schulbewegungcite-ref-33[33] neu auf.
Politik
Wappen
Siehe auch
:
Liste der Wappen in FĂźrth
Die Stadt erhielt 1818 nach der Stadterhebung zur Stadt erster Klasse ein neues Wappen. Es besteht aus einem grĂźnen Kleeblatt, umgeben von einem grĂźnen Eichenzweig. Beides wird eingefasst durch die Zeichen der Stadt â einer Mauerkrone mit vier TĂźrmen. Dieses Wappen wurde Ăźber 100 Jahre lang gefĂźhrt. 1939 wurde das Stadtwappen vereinfacht. Aus einem Schreiben vom Reichsstatthalter Franz Ritter von Epp ist zu entnehmen, dass die Mauerkrone und der Eichenzweig entfernt wurden. Lediglich das Kleeblatt mit einer Umrandung blieb erhalten.cite-ref-35[35] Seit 1939 hat sich das offizielle Wappen der Stadt FĂźrth nicht geändert. FĂźr offizielle Anlässe, wie z. B. Ehrungen der Stadt FĂźrth, wird stets das Originalwappen von 1939 verwendet, wohingegen sich seit 1960 eine etwas âmodernereâ Fassung des Kleeblatts mit Umrandung in den einschlägigen Medien durchgesetzt hat.
Gleichzeitig erhielt die Stadt eine Flagge, die in Weià zwei grßne Streifen und im grßnen Oberteil das Wappen zeigte. Später wurde die Flagge auf die Farben Weià (oben) und Grßn (unten) vereinfacht.
Die Stadtfarben sind WeiĂ und GrĂźn. Auch das Stadtlogo besteht aus den Umrissen eines grĂźnen Kleeblatts. Dieses ist auf der rechten Seite zwischen Blatt und Stil nicht geschlossen. Stattdessen befindet sich hier in schwarz und zweizeilig geschrieben der Name Stadt FĂźrth. Die aktuelle Version wird seit dem 13. September 2017 verwendet.cite-ref-36[36]
Stadtrat
Stadtratswahl 2020
Wahlbeteiligung: 48,5 %
%
50
40
30
20
10
0
42,7
20,0
18,7
6,1
5,9
4,1
2,5
n. k.
SPD
GrĂźne
CSU
Linke
AfD
FW
FDP
REP
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
%p
10
8
6
4
2
0
â2
â4
â6
â8
â10
â8,4
+8,2
â6,1
+1,7
+5,9
+0,6
Âą 0,0
â1,8
SPD
GrĂźne
CSU
Linke
AfD
FW
FDP
REP
Der Stadtrat der Stadt FĂźrth setzt sich aus 50 Stadträten und dem OberbĂźrgermeister zusammen. Mit 22 Stadträten plus OberbĂźrgermeister verfĂźgt die Fraktion der SPD Ăźber eine relative Mehrheit. ZweitgrĂśĂte Fraktion sind die GrĂźnen, dann die Fraktion der CSU. Daneben gibt es Einzelstadträte der AfD, Linken, Freien Wähler und FDP. (Stand: 2020cite-ref-kommwahl2020-37-1[37])
| | CSU | SPD | Grßne | FDP | Freie Wählerš | REP | Linke | AfD | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2002 | 18 | 24 | 3 | 1 | 3 | 1 | â | â | 50 Sitze [00] |
| 2008 | 12 | 28 | 4 | 1 | 1 | 1 | 1 | â | 50 Sitze [00] |
| 2014 | 12 | 26 | 6 | 1 | 2 | 1 | 2 | â | 50 Sitze [ 38 ] |
| 2020 | 9 | 22 | 10 | 1 | 2 | â | 3 | 3 | 50 Sitze [ 37 ] |
š bis 2002 BL: BĂźrgerliste â ab 2008 FW: Freie Wähler
Siehe auch
:
Ergebnisse der Kommunalwahlen in FĂźrth
Stadtoberhaupt
Die Stadt wurde bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts von einem dompropsteilich-bambergischen Amtmann geleitet. Aus der Stadt wurden zwei BĂźrgermeister gewählt, bis 1697 vier, ab 1718 acht. Ihnen standen âVorsteherâ zur Seite.
Nach dem Ăbergang an Bayern wurde FĂźrth 1806 eine Stadt II. Klasse und direkt der Kreisverwaltung unterstellt. Später hieĂen solche Städte âkreisfreiâ. Ab 1818 wurde FĂźrth eine Stadt I. Klasse und somit von einem 1. BĂźrgermeister geleitet, dem ein 2. BĂźrgermeister zur Seite stand. Seit 1. Januar 1908 trägt der 1. BĂźrgermeister den Titel OberbĂźrgermeister.
Seit 2002 ist Thomas Jung (SPD) OberbĂźrgermeister.
Siehe auch
:
Liste der Stadtoberhäupter von Fßrth
und
Ergebnisse der OberbĂźrgermeisterwahlen in FĂźrth
Städtepartnerschaften
Fßrth unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
⢠Vereinigtes Konigreich Region Renfrew (ehemals Paisley; Schottland Schottland/Vereinigtes KÜnigreich), seit 1969
⢠Frankreich Limoges (Frankreich), seit 1992, seit 2003 besteht das Limoges- und Limousinhaus in Fßrth
⢠Turkei Marmaris (Tßrkei), seit 1995
⢠Griechenland Xylokastro (Griechenland), seit 2001 Städtefreundschaft und seit 2006 Partnerstadt
Eine seit 1987 bestehende Städtepartnerschaft mit der Stadt Bijeljina wurde aufgrund von Mord an und Vertreibung der Bosniaken im Rahmen des Bosnienkrieges im Jahre 1995 offiziell aufgelÜst und die neue Städtepartnerschaft mit Marmaris eingegangen.
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
Kulturelle Veranstaltungsorte
Theater
An drei Spielorten bietet das Stadttheater FĂźrth spartenĂźbergreifend Theater- und Musikveranstaltungen. Mit dem â3-Stufen-Modellâ bestehend aus Gastspielen, Koproduktionen und Eigenproduktionen präsentiert das Stadttheater FĂźrth Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Konzerte und Kinder- und Jugendtheater.
Das Gebäude wurde 1902 nach Plänen der Wiener Theaterarchitekten Fellner und Helmer erbaut, die sich an Formen der italienischen Renaissance und des Barock orientierten. Das FĂźrther Stadttheater hat groĂe Ăhnlichkeiten mit dem von den gleichen Architekten errichteten Stadttheater der ukrainischen Stadt Czernowitz.
ComĂśdie
Die ComĂśdie FĂźrth im Jugendstilbau Berolzheimerianum wurde von den fränkischen KomĂśdianten Volker HeiĂmann und Martin Rassau gegrĂźndet. Beide sind national bekannt in ihren Paraderollen von Waltraud und Mariechen in FĂźrther Mundart. Die ComĂśdie FĂźrth fungiert dazu als Spielstätte von Ensembles anderer renommierter deutscher Boulevardtheater.
Kulturforum
Neben den etablierten Veranstaltungsstätten entwickelte sich seit 1989 das Kulturforum Fßrth. Im alten Schlachthof findet sich unter anderem das kommunal gefÜrderte Programmkino Ufer-Palast der Kino-Kooperative Fßrth e. V. mit zwei Sälen. Das Kulturforum ist auch die bevorzugte Spielstätte der Bßhne Erholung 27, einem Amateurtheaterverein.
Im Jahre 2002 wurde der Schlachthof komplett saniert und zum heutigen Kulturforum Fßrth umgebaut. Auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofs, am Flussufer der Rednitz nahe der Fßrther Altstadt gelegen, befindet sich das Kulturforum Fßrth mit zwei Spielstätten und einem Programm aus Konzerten, Kleinkunst und Kabarett, Literatur und Lesungen, bildender Kunst, Filmen (Programmkino Uferpalast), Theaterinszenierungen, sonstigen Veranstaltungen (wie ein Figurentheaterfestival oder ein Internationales Klezmerfestival).
Weitere
In der Kofferfabrik und dem Programmkino Babylon finden regelmäĂig Konzerte, teilweise mit international bekannten Musikern, und andere Veranstaltungen statt.
Museen und Galerien
â
Hauptartikel
:
Liste der Museen in FĂźrth
⢠Der Hauptstandort des Jßdischen Museums Franken wurde 1999 in Fßrth erÜffnet. Im Kernbestand geht das Haus bis ins 17. Jahrhundert zurßck; es war bis ins späte 19. Jahrhundert im Besitz jßdischer Familien. Stuckdecken, eine historische Laubhßtte und ein Ritualbad im Keller haben sich erhalten. In einer Dauerausstellung präsentiert das Museum die Geschichte und Kultur der Juden in Franken. Anhand von Sonderausstellungen erÜffnet das Museum neue Einblicke in die fränkisch-jßdische Geschichte sowie in die allgemeine jßdische Kultur. Dem Museum sind mit der Literaturhandlung Rachel Salamander eine Buchhandlung sowie ein CafÊ angeschlossen.
⢠Stadtmuseum FĂźrth, (im alten Leopold-Ullstein-Schulhaus, OttostraĂe).
⢠Ludwig Erhard Zentrum (LEZ), ErÜffnung im Juni 2018.
⢠Seit Ende 2002 gibt es mit der kunst galerie fßrth in den Räumen der alten Kreissparkasse Fßrth einen Ausstellungsort der Stadt fßr moderne Kunst mit wechselnden Ausstellungen.
⢠Die Kunst Galerie Fßrth, gelegen am KÜnigsplatz im ehemaligen Gebäude der Sparkasse, ist eine kommunale Kunstgalerie. Seit 2002 finden dort jährlich sechs bis acht Ausstellungen zur zeitgenÜssischen Kunst statt.
Bauwerke
Das im italienischen Stil zwischen 1840 und 1850 erbaute FĂźrther Rathaus erinnert stark an den Palazzo Vecchio in Florenz und ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten, insbesondere in Westdeutschland, wurde FĂźrth im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe vergleichsweise wenig, zu etwa zwĂślf Prozent, zerstĂśrt (Luftangriffe auf FĂźrth). Dadurch ist das historische Stadtbild weitgehend erhalten geblieben, nur an wenigen Stellen wurde es durch moderne Zubauten gestĂśrt (z. B. die Hochhäuser am Bahnhof, Stadtsanierung sĂźdlich der KĂśnigstraĂe 1978/79, Stadthalle auf dem Gänsberg). Gemessen an der Einwohnerzahl besitzt FĂźrth die vierthĂśchste Dichte an Baudenkmälern unter den deutschen GroĂstädten (17 auf 1.000 Einwohner).
Mehrere StraĂenzĂźge mit geschlossener Bebauung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts prägen das Bild der Innenstadt, FĂźrth gilt deswegen kunsthistorisch als Stadt des Historismus. In der Altstadt im Bereich der Stadtkirche St. Michael befinden sich auch Ensembles aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hervorzuheben sind im Altstadtviertel die GustavstraĂe und die Hornschuchpromenade und die KĂśnigswarterstraĂe mit vielfältig gestalteten Wohnmietshäusern der GrĂźnderzeit und des Jugendstils. Das historische Stadtbild setzt sich bis in die SĂźdstadt fort, allerdings finden sich hier eher ehemalige Mietshäuser fĂźr Arbeiter, was sich in einer weniger prächtigen Fassadengestaltung niederschlägt.
Siehe auch
:
Liste der Baudenkmäler in Fßrth
Sakralbauten
Die älteste erhaltene Kirche FĂźrths ist die evangelische Kirche St. Michael. Sie stammt im Wesentlichen aus gotischer Zeit, wurde jedoch später mehrfach umgebaut. Die Kirche ist wahrscheinlich das einzige heute noch bestehende Gebäude, das den groĂen Brand vom 8. September 1634 Ăźberstanden hat.cite-ref-40[40] An ihren Langhaussaal mit einem unsymmetrisch einbezogenen mächtigen Westturm schlieĂt sich im Osten ein gestreckter polygonal gebrochener Chor an. Der stimmungsvolle Innenraum geht auf das 19. Jahrhundert zurĂźck. Als Besonderheit ist ein Sakramentshaus (um 1500) anzufĂźhren.
Das katholische Gotteshaus Unsere Liebe Frau (1824â1828) ist ein Bauwerk des Klassizismus, ebenso die evangelische Auferstehungskirche (1825/26) im heutigen Stadtpark, die als ehemalige Friedhofskirche nord-sĂźdlich ausgerichtet ist. Erst durch die Entdeckung der Planzeichnung 2001 steht fest, dass Leo von Klenze der Architekt der Kirche Unsere Liebe Frau ist.cite-ref-fn-unsere-liebe-frau-klenze-41-0[41]cite-ref-42[42]cite-ref-43[43]
In der SĂźdstadt befinden sich die neugotische Kirche St. Paul und die neubarocke Kirche St. Heinrich und Kunigunde. AuĂerdem gibt es auf der HardhĂśhe die katholische Pfarrei ChristkĂśnig mit einem Kirchenbau aus den 1970er Jahren.
Bedeutende Kirchenbauten stehen auch in den anderen Stadtteilen, insbesondere die evangelische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Poppenreuth; sie war bis ins 13. Jahrhundert Mutterkirche von St. Sebald in NĂźrnberg.
Profane Bauwerke
Der restaurierte Liershof wurde 1621 als zweigeschossiger Quaderbau mit hohen Giebelwänden und zweistÜckigem Zwerchhaus aus Fachwerk errichtet. Um 1700 entstand das Lochnersche Gartenhaus, dem wohl 1750 der polygonale Treppenturm angefßgt wurde.
Das zwischen 1830 und 1834 erbaute Schloss Burgfarrnbach gehĂśrt zu den grĂśĂten klassizistischen Schlossanlagen in SĂźddeutschland und beherbergt heute das Stadtarchiv. Es wurde im Auftrag der Grafen PĂźckler-Limburg vom KĂśniglich Bayerischen Bauinspektor Leonhard Schmidtner an der Stelle des ehemaligen Wasserschlosses in Burgfarrnbach errichtet.
Das FĂźrther Rathaus, mit seinem 55 m hohen Turm im italienischen Stil, wurde von Georg Friedrich Christian BĂźrklein unter Mitwirkung von Eduard BĂźrklein, beides SchĂźler Friedrich von Gärtners, 1840â1850 errichtet. Der Turm ist eine angepasste Nachahmung des Palazzo Vecchio in Florenz und gilt als Wahrzeichen der Stadt. In ihm befindet sich seit dem Stadtjubiläum 2007 ein Glockenspiel mit 25 Glocken. Der Bau des Rathauses war Folge der Erhebung zur Stadt II. Klasse, d. h. der Verleihung des Rechts auf eine eigene Verwaltung. In der Zeit des alten Reichs (vor 1806) hatte jeder der drei Herren FĂźrths (Dompropst von Bamberg, Rat von NĂźrnberg, Markgraf von Ansbach) seine Repräsentanz in FĂźrth (Amtshaus â heute Supermarkt am GrĂźnen Markt, St. Michaels-Kirche, Geleitshaus â 1799 durch Neubau ersetzt, welcher der Flächensanierung zum Opfer fiel). Das vom Besitzer als âehemaliges Rathausâ (300 m sĂźdwestlich der Michaelskirche) bezeichnete Gebäude ist das alte SchieĂhaus (Haus der SchĂźtzengesellschaft), in dessen Obergeschoss sich die âganze Gemeinâ versammelte, falls sie sich ohne Aufsicht des dompropsteilichen Amtsmanns treffen wollte. Zur âganzen Gemeinâ gehĂśrten alle BĂźrger, d. h. alle Grundbesitzer und Gewerbetreibende.
Das Empfangsgebäude des historischen Bahnhofs, welches Eduard RĂźber entwarf, wurde 1863/1864 errichtet. Der 1895 errichtete Geismannsaal (Zugang AlexanderstraĂe) war der bedeutendste und grĂśĂte Saalbau in FĂźrth. In ihm kam der berĂźhmte Poculator (ein Starkbier) zum Ausschank. Der Geismannsaal wurde 1982 abgerissen, um dem Einkaufszentrum City-Center FĂźrth (heute Flair) Platz zu machen. Der frĂźhere Schlachthof, jetzt Kulturforum, steht unterhalb der Stadthalle, direkt an der Rednitz. An der Schwabacher StraĂe erstreckt sich die ehemalige Brauerei Joh. Humbser, zuletzt Tucher, mit Gebäuden vom beginnenden 20. Jahrhundert und dem bedeutenden Jugendstil-Sudhaus von 1912.
An der Dambacher StraĂe wurde 1890/91 das freistehende Logenhaus der FĂźrther Freimaurerloge Zur Wahrheit und Freundschaft im Stil der Neurenaissance erbaut. Es zählt bis heute zu den herausragendsten Gebäuden des FĂźrther Historismus und wurde vom Bezirk Mittelfranken mit dem Sonderpreis fĂźr denkmalpflegerische Leistungen prämiert.
Im Jahr 1928 wurde eines der ersten Parkhäuser in Bayern erbaut, die Central-Garage, welche 2003 stillgelegt wurde.
Ăstlich des Main-Donau-Kanals befindet sich auf dem Gelände der 1994 erĂśffneten EuromedClinic die schon aus grĂśĂerer Entfernung sichtbare Hotelpyramide mit einer gläsernen AuĂenfassade.
Der am Grßnen Markt gelegene Gauklerbrunnen, 2004 von Harro Frey geschaffen, ist der jßngste Brunnen der Stadt; er setzt sich aus drei eigenständigen Figurengruppen zusammen, von denen zwei durch Wasserelemente verbunden sind.
Denkmäler
â
Hauptartikel
:
Liste der Baudenkmäler in Fßrth
,
Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Fßrth
und
Liste der Bodendenkmäler in Fßrth
Grßnflächen und Naherholung
Der StadtĂśkologische Lehrpfad wurde 1999 eingerichtet (drei Kilometer, zehn Stationen) und 2003 um eine Route B (sieben Kilometer, zehn Stationen) erweitert. Ausgangspunkt beider Touren ist die U-Bahn-Station Stadthalle. Im Verlauf des Lehrpfads werden einzelne Lebensräume in ihrer Bedeutung fĂźr die Tier- und Pflanzenwelt erklärt (z. B. Kirchhof St. Michael, Städtischer Friedhof, Scherbsgraben); es wird auf die Ausweisung bestimmter Flächen als Landschaftsschutzgebiet und auf die Problematik umweltverändernder MaĂnahmen wie Flussbegradigungen hingewiesen. Die Sonnenscheindauer beträgt im Durchschnitt 1766 Stunden pro Jahr.
Die Gustav-Adolph-Quelle liegt bei Weikershof, gleich an der Rednitz. Sie wurde 2000 wiederbelebt und mit einem Pavillon ausgestattet. Bis 1953 nutzte man das Quellwasser mit ihrem 19 Grad warmen Wasser in einem nahe gelegenen Schwimmbad. Seit dessen Abriss floss das Wasser, immerhin 160 Liter pro Minute, ungenutzt in den Fluss. Aufgrund des schwachen Schwefelwasserstoffgeruchs wird die Quelle auch Gaggerlasquelle (fränkischer Dialekt fĂźr âEierquelleâ) genannt.cite-ref-44[44]
Der 560 Hektar groĂe FĂźrther Stadtwald ist Heimat seltener Tierarten und deshalb ein besonderes Schutzgebiet von Europäischem Interesse im Natura-2000-Habitatnetz.cite-ref-45[45] Der Wald besteht groĂteils aus Kiefern durchmischt mit Laubbäumen. Im Geotop SteinbrĂźche im FĂźrther Stadtwald wurde der Burgsandstein bis ins Mittelalter als wichtiger Baustoff abgebaut. Im Stadtwald leben unter anderem verschiedene Fledermausarten (Braunes Langohr, Fransenfledermaus und Wasserfledermaus) sowie der Schwarzspecht.cite-ref-46[46]
Entlang der Pegnitz erstreckt sich der in die Auen ßbergehende Stadtpark. Neben Spazierwegen und Bänken bietet der Park unter anderem Ententeiche, einen Kinderspielplatz, einen Minigolfplatz, einen Rosengarten, eine ca. 2001 angelegte Streuobstwiese, diverse Denkmäler sowie einen botanischen Schulgarten. Im Herbst 2004 wurde der Sßdstadtpark auf einem ehemaligen Kasernengelände dem Publikum ßbergeben.
In FĂźrth gibt es daneben dreizehn ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete und zwei ausgewiesene FFH-Gebiete. (Stand Januar 2016)
Sport
Bekannt geworden ist FĂźrth in der Sportwelt durch den Traditionsverein und dreifachen deutschen FuĂballmeister SpVgg FĂźrth (nach dem Beitritt der FuĂballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth lautet der Vereinsname heute SpVgg Greuther FĂźrth). Der Verein spielte 2012/13 und 2021/22 in der Bundesliga. Der Sportpark Ronhof befindet sich im Stadtteil Ronhof und geht auf die bereits 1910 als âSportpark am Ronhofer Weg gegenĂźber dem Zentralfriedhofâ von der Spielvereinigung errichtete Spielstätte zurĂźck. Das Gelände war damals die grĂśĂte Sportplatzanlage Deutschlands,cite-ref-stadion-geschichte-47-0[47] und das âKleeblattâ gehĂśrt damit bundesweit zu den am längsten am selben Ort spielenden Traditionsvereinen.cite-ref-zeit-ranking-48-0[48]
BerĂźhmte Leichtathleten wie den Olympiasieger Bernd Kannenberg, den Weltmeister Patriz Ilg sowie die Olympioniken Florian Schwarthoff und Nico Motchebon brachte der LAC Quelle FĂźrth hervor.
Die Baseball-Mannschaft FĂźrth Pirates stieg im Jahr 2002 in die erste Baseball-Bundesliga auf und wurde bereits in der Saison 2004 Deutscher Vizemeister.
Der Snookerverein SSC Fßrth spielt derzeit in der 1. Bundesliga Snooker und ist Ausrichter des jährlich stattfindenden Paul Hunter Classics.
2021 bewarb sich die Stadt als Host Town fĂźr die Gestaltung eines viertägigen Programms fĂźr eine internationale Delegation der Special Olympics World Summer Games 2023 in Berlin. 2022 wurde sie als Gastgeberin fĂźr Delegation von Special Olympics Venezuela ausgewählt, die aus 33 Personen bestand.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50] Damit wurde die Stadt Teil des grĂśĂten kommunalen Inklusionsprojekts in der Geschichte der Bundesrepublik mit mehr als 200 Host Towns.cite-ref-51[51]
RegelmäĂige Veranstaltungen
⢠Mai: Bßrgerfest Burgfarrnbach
⢠Frßhjahr: Grafflmarkt
⢠Frßhjahr: Internationales Klezmer Festival (im Zweijahres-Turnus)cite-ref-52[52]
⢠Sommer: Beach-Volleyball-Turnier auf der Fßrther Freiheit
⢠Sommer: New Orleans Festival auf der Fßrther Freiheit (Blues &Rock)
⢠Sommer: Fßrth Festival (Musikveranstaltungen in der ganzen Innenstadt)
⢠Sommer: Grßne Nacht am Grßnen Markt (Folk, Blues, Liedermacher)
⢠Sommer: Sommerfest auf der HardhÜhe
⢠Sommer: Kirchweihfeste in den verschiedenen Orts- und Stadtteilen
⢠Sommer: Metropolmarathon
⢠Herbst: Grafflmarkt
⢠September/Oktober: Michaeliskirchweih, eine der grĂśĂten und bedeutendsten StraĂenkirchweihen Bayerns und gleichzeitig grĂśĂtes und bedeutendstes Volksfest der Stadt, seit mehr als 800 Jahren (Beginn: Samstag nach Michaeli (= 29. September))
⢠Oktober: Die Lange Nacht der Wissenschaften (seit 2003 im Zweijahres-Turnus)
⢠November/Dezember: Weihnachts- und Mittelaltermarktcite-ref-53[53] auf der Fßrther Freiheit und Altstadtweihnacht des Altstadtvereins auf dem Waagplatz.
Preise der Stadt FĂźrth
Seit 1954 verleiht die Stadt die Goldene BĂźrgermedaille der Stadt FĂźrth und seit 1970 den Kulturpreis der Stadt FĂźrth und den KulturfĂśrderpreis. 1996 kam zu Ehren ihres groĂen Sohnes der Jakob-Wassermann-Literaturpreis dazu. Seit 2012 ergänzt der Sonderpreis Kultur die Liste der Kunstpreise. Ebenfalls im Jahre 2012 wurde der jährlich zu vergebende Louis-Kissinger-Preis fĂźr herausragende Pädagogen an FĂźrther Schulen gestiftet.
Wirtschaft und Infrastruktur
Im Jahre 2016 erbrachte FĂźrth, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 4,170 Milliarden âŹ. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 33.415 ⏠(Bayern: 44.215 âŹ/ Deutschland 38.180 âŹ) und damit deutlich unter dem regionalen und nationalen Durchschnitt. In der Stadt gab es 2016 ca. 61.300 erwerbstätige Personen.cite-ref-54[54] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 bei 4,6 % und damit Ăźber dem bayerischen Durchschnitt von 2,7 % (im Landkreis FĂźrth betrug sie 2,4 %).cite-ref-55[55]
Im Zukunftsatlas 2016 belegte die kreisfreie Stadt FĂźrth Platz 96 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Orten mit âZukunftschancenâ.cite-ref-56[56] In der Ausgabe von 2019 lag sie auf Platz 85 von 401.cite-ref-57[57]
Die Spielwarenindustrie ist in FĂźrth ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor; vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum groĂen Industrieunternehmen ist auf diesem Sektor alles vertreten, so sind etwa die Spielzeugproduzenten der Simba-Dickie-Group und Bruder Spielwaren in FĂźrth beheimatet.
Unternehmen
Am 26. Oktober 1927 grĂźndete Gustav Schickedanz das Versandhaus Quelle, das Unternehmen war bis zur Liquidation grĂśĂtes Versandhaus Europas und hatte in FĂźrth seinen Hauptsitz. Die Versicherungsgruppe Ergo Direkt ging 1984 aus dem damaligen Einzelhandelskonzern Quelle hervor. Nach mehrjährigem Umbau des Gebäudes der ehemaligen Hauptverwaltung des Quelle-Versandhauses ist dieses seit dem 1. Oktober 2016 der Hauptsitz des Bayerischen Landesamts fĂźr Statistik mit ca. 290 Mitarbeitern.cite-ref-stat-la-umzug-fuerth-58-0[58]
In der Nachkriegszeit grĂźndete Max Grundig in FĂźrth sein Imperium mit dem Radiobausatz Heinzelmann. Die Grundig AG unterhielt von ihrer GrĂźndung bis Mitte 2000 ihren Hauptsitz, zeitweise die gesamte Produktentwicklung sowie mehrere Fertigungsstandorte in FĂźrth. Die Verbundenheit zeigte sich im Konzernlogo, welches lange Zeit ein gekrĂśntes Stadtwappen war. Die ehemalige Zentrale von Grundig an der KurgartenstraĂe (vormals FĂźrths erstes Thermalbad) wurde zum Technologiepark Uferstadt FĂźrth umgebaut, in der das Rundfunkmuseum FĂźrth, das Technikum Neue Materialien, ein Fraunhofer-Institut, Sellbytel und das IT-Dienstleistungsunternehmen Atos einen Standort gefunden haben.
Eine groĂe Bedeutung hatte in FĂźrth frĂźher das Brauwesen. Die fĂźnf grĂśĂten Brauereien waren Humbser, Geismann, GrĂźner, Evora & Meyer und Berg Bräu. Um das Jahr 1900 herum rangierte FĂźrth als Bierstadt sogar vor MĂźnchen. FĂźrth ist heute Verwaltungssitz, Brauort und Logistikzentrum der Tucher Bräu, bis 2008 war die Brauerei Humbser an der Schwabacher StraĂe auch deren einziger aktiver Brauort. Die 2008 an der Stadtgrenze zu NĂźrnberg erĂśffnete neue Brauerei liegt zu groĂen Teilen auf FĂźrther Gebiet.
Die Leonhard Kurz Stiftung & Co. KG (Folien, Hologramme, HeiĂprägetechnik) an der Schwabacher StraĂe ist heute einer der grĂśĂten Arbeitgeber. Die aus dem Unternehmen Flabeg verselbständigte Centrosolar Group war einer von weltweit zwei Herstellern von nanobeschichtetem PV-Modulglas.
Der 1926 gegrĂźndete Sport- und Arbeitsschutzartikelhersteller Uvex unterhält seinen Hauptsitz sowie die Fertigung in der Stadt. Ein Hersteller von SĂźĂigkeiten ist Trolli. Seit 1967 befindet sich in Sack das Zentrallager der BSH Hausgeräte. Auch Siemens ist an mehreren Standorten in FĂźrth zu finden. AuĂerdem hat die 1989 gegrĂźndete Computec Media, Tochtergesellschaft der schweizerischen Marquard Media Gruppe, dort ihren Hauptsitz. Der aus der Dynamit Nobel AG hervorgegangene Munitionshersteller RUAG Ammotec hat in FĂźrth-Stadeln seinen Sitz und einen Produktionsstandort. Seit 1957 besteht die Wohnungsbaugesellschaft FĂźrth.
Gastronomie und Einzelhandel
Seit dem 16. Jahrhundertcite-ref-59[59] gibt es in der GustavstraĂe Gastronomiebetriebe. Die StraĂe befindet sich nahe dem Rathaus im historischen Ortskern der Stadt. Die StraĂe wurde 1632 nach Gustav Adolf benannt, weil dieser dort in einem Gasthaus gespeist haben soll. Dort reihten sich beidseitig kleine Kneipen, CafĂŠs, Cocktail-Bars und Restaurants mit fränkischer KĂźche aneinander. Seit einigen Jahren herrschen dort Auseinandersetzungen (17 Klagen) zwischen einzelnen Anwohnern, die teilweise in Kenntnis der dortigen Situation zugezogen sind,cite-ref-60[60] und den Wirten um die durch die Gastronomie verursachte Lärmbelästigung.cite-ref-61[61] Auch die Stadt FĂźrth wurde von diesen Anwohnern mehrfach verklagt.cite-ref-62[62] Am direkt an die GustavstraĂe angrenzenden âGrĂźnen Marktâ sind die Einschränkungen geringer und die dortigen Lokale haben andere Auflagen.
Weitere EinkaufsmÜglichkeiten bieten hauptsächlich die Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt, die Wochenmärkte und die vier Einkaufszentren Flair, Neue Mitte Fßrth, Carre Fßrther Freiheit sowie das Hornschuchcenter.
Medien
In Fßrth erscheinen als einzige Tageszeitung die Fßrther Nachrichten. Das Blatt kam erstmals 1946 als Seite mit Lokalmeldungen in den Nßrnberger Nachrichten heraus und wird heute als Kopfblatt unter eigenem Namen verlegt. So werden die Nßrnberger Nachrichten um einen aus ein bis zwei Zeitungsbßchern bestehenden Teil fßr Stadt und Landkreis Fßrth erweitert. Freitags gibt es zusätzlich die Fßrther Landkreisnachrichten, sie entstanden 1979 aus den ehemaligen Lokalteilen Steiner Nachrichten und Zirndorfer Nachrichten. Das Produkt wird verantwortet vom Verlag Nßrnberger Presse Druckhaus Nßrnberg
Im 1985 gegrßndeten und seit 2003 in Fßrth ansässigen Zweirad-Verlag erscheinen die kostenlose regionale Motorradzeitung Zweirad (Auflage 24.000) sowie regionale Bßcher zum Thema Motorrad. Verleger ist Mathias Thomaschek, der in Fßrth auch die Motorradmesse Franken-Bike veranstaltet.
Seit 2007 besteht das lokale Online-Nachschlagewerk FĂźrthWiki mit 13.550 Artikeln und 42.650 Mediendateien (Stand: August 2025).
Ăffentliche Einrichtungen
Ăffentliche Sicherheit
Fßr die Wahrung der Üffentlichen Sicherheit und Ordnung Fßrths sind folgende Institutionen zuständig:
⢠Polizeiinspektion Fßrth sowie die Verkehrspolizei Fßrth
⢠Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Ortsverband Fßrth
⢠Berufsfeuerwehr Fßrth
⢠Freiwillige Feuerwehr Fßrth
Der Rettungsdienst wird durch die Hilfsorganisation Bayerisches Rotes Kreuz (BRK) gestellt.
Energie
Bei der Energieversorgung setzt FĂźrth zunehmend auf Solarenergie. FĂźrth ist Sitz des gemeinnĂźtzigen Solarinformations- und Demonstrationszentrums Solid. Bereits Ende 2004 wurden durch Photovoltaikanlagen tagsĂźber bei Sonnenschein durchschnittlich zwei Megawatt Leistung erzeugt, die Ăźber den Ăśrtlichen Energieversorger infra FĂźrth in das Netz eingespeist wurden. Die Anlage auf der ehemaligen RestmĂźlldeponie in Atzenhof produzierte mit fast einem Megawatt Leistung den Hauptanteil. Ende Dezember 2013 waren 838 Photovoltaikanlagen mit 19,2 MW maximaler Leistung in Betrieb.
Trinkwasserversorgung
Die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers wird von der Infra Fßrth ßbernommen. In drei Wasserwerken wird das Grundwasser aus Wasserschutzgebieten mit insgesamt 2.600 Hektar Fläche gewonnen.cite-ref-gewver-63-0[63]
| Wasserwerk | Anteil an der Gesamtmenge | Anzahl und Art der Brunnen | GrĂśĂe Wasserschutzgebiet |
|---|---|---|---|
| Rednitztal | 50 % | 78 Flachbrunnen 4 Tiefbrunnen | 1.300 ha |
| GuggenmĂźhle | 43 % | 20 Tiefbrunnen | 1.220 ha |
| Knoblauchsland | 7 % | 5 Flachbrunnen 2 Tiefbrunnen | 78 ha |
Das Wasserwerk GuggenmĂźhle bei Allersberg ist Ăźber eine 33 Kilometer lange Freispiegelleitung mit dem FĂźrther Trinkwassernetz verbunden (Fernwasserversorgung).
Nach der Aufbereitung gelangt das Trinkwasser in das 427 km lange Leitungsnetz. Hier sind vier Wasserspeicher mit einem Gesamtvolumen von ca. 31.500 m³ eingebaut, die Verbrauchsspitzen abdecken und auch der Druckerhaltung im Netz dienen. Die Behälter werden nachts befßllt und entleeren sich tagsßber bis zum Mindestfßllstand.cite-ref-gewver-63-1[63]
Das Stadtgebiet wird in drei Zonen aufgeteilt:cite-ref-64[64]
⢠die Niederdruckzone zwischen den Flßssen Rednitz und Pegnitz und der Stadtgrenze im Sßden. Die Wasserhärte liegt hier bei 13,1 °dH.
⢠die Hochdruckzone in den hÜher gelegenen Gebieten westlich und nÜrdlich der beiden Flßsse. Die Wasserhärte liegt hier bei 16,0 °dH.
⢠die Knoblauchsland-Zone fßr die Stadtteile Stadeln, Mannhof, Sack, Bislohe, Braunsbach, Steinach und Herboldshof. Die Wasserhärte liegt hier bei 16,8 °dH.
Der Brutto-Verbrauchspreis liegt bei 2,27 Euro je Kubikmeter.cite-ref-65[65]
Abwasserentsorgung
Die Ableitung und Reinigung des anfallenden Abwassers fällt in den Zuständigkeitsbereich der Stadtentwässerung FĂźrth. Das Kanalnetz hat eine Länge von 430 km. Es gibt zwei Klärwerke: Das Hauptklärwerk in der Erlanger StraĂe hauptkl-rwerk-f-rth49.491110.9878 (265.000 Einwohnerwerte, 20 Mio. mÂł Schmutzwasser jährlich) und das Klärwerk Nord in Vach kl-rwerk-f-rth-nord49.533610.9713 (26.000 EW, 1 Mio. mÂł/a). Neben dem Stadtgebiet FĂźrth werden auch die Abwässer der Gemeinden Obermichelbach und Zirndorf in den Klärwerken behandelt. FĂźr das 1916 in Betrieb genommene Hauptklärwerk ist 2021 ein Ausbau auf 330.000 Einwohnerwerte vorgesehen.cite-ref-66[66]cite-ref-67[67]
Auf der Hauptkläranlage wird das anfallende Klärgas in einem Blockheizkraftwerk mit drei 330-kW-Motoren verstromt.cite-ref-68[68]
Kommunale Einrichtungen
Hallen- und Freibad am Scherbsgraben: Im Freien gibt es ein 50-Meter-Becken (mit acht Bahnen), ein groĂes zweigeteiltes Nichtschwimmerbecken mit Wasserspielen und einer kleinen Rutsche und ein achteckiges Sauna-Freibecken. Hallenbad in Stadeln: Ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken.
Das ßber 50 Jahre alte Freibad wurde komplett saniert. Daraus entstand ein Erlebnisfreibad mit Rutschanlage. Man entfernte den Sprungturm und Üffnete das Freibad am 24. Juni 2006 mit eingeschränktem Betrieb. Dazu gesellte sich das Ende 2007 erÜffnete Thermalbad Fßrthermare. Die Hallenbäder, das neue Thermalbad und das Freibad sind Eigentum der Stadtwerke und werden von einem Dienstleister betrieben.cite-ref-baederland-fuerth-69-0[69]
Die Bestände der Städtischen Volksbßcherei (Vobß) Fßrth und Zweigstellen kÜnnen seit Ende 2003 ßber das Internet abgefragt werden. Der Ortsteil Burgfarrnbach verfßgt ßber eine Stadtbßcherei und ein Stadtarchiv. Das Bßrgeramt von Fßrth kann durch digitale Neuerungen auf der eigenen Webseite auch Auskunft ßber den Andrang und die voraussichtliche Wartezeit bei Anträgen im Bßrgeramt geben.cite-ref-70[70]
Bildung
Fßrth wurde 2007 vom Bayerischen Staatsminister fßr Wissenschaft zum 1000-jährigen Jubiläum der Titel Wissenschaftsstadt verliehen.cite-ref-wissenschaftsstadt-71-0[71]
Allgemeinbildende Schulen
In der Stadt FĂźrth gibt es insgesamt 22 Grund- und Hauptschulen. AuĂerdem drei Gymnasien (in der GrĂźndungsreihenfolge): Das Hardenberg-Gymnasium (1833), das Heinrich-Schliemann-Gymnasium (1896) und das Helene-Lange-Gymnasium (1907). Mit der Hans-BĂśckler-Schule und der Leopold-Ullstein-Realschule existieren zwei Realschulen und eine Wirtschaftsschule, auĂerdem drei Staatliche Berufsschulen und die FĂśrderzentren Nord und SĂźd. FĂźrth ist auch Standort einer von einem Zweckverband betriebenen Fach- und Berufsoberschule, der Max-Grundig-Schule. Das Klinikum FĂźrth betreibt Berufsfachschulen fĂźr Kranken- und Kinderkrankenpflege, die Hans-Weinberger-Akademie der Arbeiterwohlfahrt e. V. hat in FĂźrth ihre grĂśĂte Niederlassung in Bayern mit Berufsfachschulen fĂźr Altenpflege und Altenpflegehilfe und einer Abteilung fĂźr Fort- und Weiterbildungen in der Altenpflege.
Hochschulen
In Fßrth gibt es zwei Hochschulen: seit der Grßndung des Zentralinstituts fßr Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nßrnberg Ende 2004 wurde Fßrth zur Universitätsstadt. 2012 wurde die Wilhelm LÜhe Hochschule fßr angewandte Wissenschaften erÜffnet, die Studiengänge im Gesundheits- und Sozialbereich anbietet.
Mit dem Thema âWerkstoff Zukunftâ gehĂśrt FĂźrth zusammen mit NĂźrnberg und Erlangen zu den zehn deutschen Städten zum Treffpunkt der Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2009.
Verkehr
Flugverkehr
1914 entstand in Atzenhof ein Flugplatz fĂźr das dritte bayerische Armee-Korps, der in den folgenden Jahren ausgebaut wurde. Vom hohen Stellenwert der Fliegerei im Ersten Weltkrieg zeugt die Architektur der Flugwerft.
Als Flughafen FĂźrth-NĂźrnberg wurde der Flugplatz nach dem Ersten Weltkrieg in die Liste der internationalen Flughäfen aufgenommen. Dies bewahrte ihn vor der vĂślligen Demontage. Der Flughafen FĂźrth-NĂźrnberg war der achtgrĂśĂte unter den 88 deutschen Flughäfen. Die Junkers-Werke verlegten zunächst ihre zentrale Reparaturwerkstatt und später die Endmontagen ihrer Flugzeuge aus Dessau an den Flughafen und produzierten dort u. a. das erste zivile Ganzmetallflugzeug Junkers F 13 und die Junkers G 24.
Die Stadt NĂźrnberg Ăźbernahm 1928 den Hauptanteil am Flughafenbetrieb. Bis zum Ende des zivilen Flugbetriebs in Atzenhof im Jahr 1933 hieĂ der Flugplatz folglich NĂźrnberg-FĂźrth, ehe er durch einen grĂśĂeren Flughafen am NĂźrnberger Marienberg abgelĂśst wurde.
Die Nationalsozialisten lieĂen den Flughafen weiter ausbauen und nutzten ihn als Fliegerschule. Dabei entstanden zwei groĂe Hallen, eine neue Werft, ein Befehlsstand und eine Feuerwache. Nach der Besetzung FĂźrths durch die alliierten Truppen nutzte die US Army das Gelände bis 1996 als Kaserne.cite-ref-72[72] In dieser Zeit entstand auf dem Gelände der Monteith Barracks ein Golfplatz, und die historischen Gebäude wurden instand gesetzt.
Nachdem der ehemalige NĂźrnberger Flughafen am Marienberg im Zweiten Weltkrieg zerstĂśrt worden war, wurde der ehemalige Werkflugplatz (ab 1920) der Gothaer Waggonfabrik, später der Firma âBachmann, von Blumenthal & Co. KGâ (ab 1938) auf der HardhĂśhe als provisorischer Industrieflughafen NĂźrnberg-FĂźrth eingerichtet. Er diente vom 2. Januar 1950 bis zum 6. April 1955 als internationaler Flughafen, ehe er durch den Neubau des heutigen NĂźrnberger Flughafens bei Kraftshof ersetzt wurde. Dieser ist durch die Buslinie 33 direkt an die FĂźrther Innenstadt angebunden.cite-ref-ohm-geschichte-fuerth-73-0[73]
Schienenverkehr
Neben FĂźrth (Bayern) Hauptbahnhof als wichtigstem Bahnhof der Stadt ist FĂźrth Ăźber mehrere weitere Bahnstationen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Stationen FĂźrth Klinikum und Vach an der Bahnstrecke NĂźrnbergâBamberg werden von der Linie S1 der S-Bahn NĂźrnberg bedient. Am Hauptbahnhof sowie an der Station FĂźrth Klinikum besteht eine UmsteigemĂśglichkeit zur U-Bahn NĂźrnberg. An der Bahnstrecke FĂźrthâWĂźrzburg bestehen die Stationen FĂźrth-UnterfĂźrberg und FĂźrth-Burgfarrnbach, an der die Linie S6 der S-Bahn NĂźrnberg sowie die Linie RB12 nach Markt Erlbach halten. Die Stationen FĂźrth Westvorstadt, FĂźrth-Dambach und Alte Veste an der Rangaubahn nach Cadolzburg werden im Halbstundentakt von der Linie RB11 bedient.
Schifffahrt
In den 1840er Jahren wurde Fßrth zur Hafenstadt, als der 1835 bis 1846 erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal die Stadt erreichte. Dieser lag zwischen der Kernstadt und Poppenreuth. Es gab dort den Handelshafen Fßrth fßr den Gßterumschlag.cite-ref-74[74] 1950 wurde der Ludwigskanal im gesamten Landkreis Fßrth wieder aufgelassen und in den 1960er Jahren vollständig mit der Bundesautobahn 73 ßberbaut.
Seit dem Sommer 1972 steht an der Lände FĂźrth zwischen den Ortsteilen Atzenhof und Unterfarrnbach am Main-Donau-Kanal ein trimodales GĂźterverkehrszentrum Schiff/Schiene/StraĂe zur VerfĂźgung.cite-ref-75[75]
Ăffentlicher Nahverkehr
FĂźr den Stadtverkehr ist die Infra FĂźrth zuständig, die acht Buslinien, zwei Nachtbuslinien und, gemeinsam mit der Verkehrs-AG NĂźrnberg, eine U-Bahn-Linie sowie jeweils eine weitere Buslinie und Nachtbuslinie betreibt. Zudem fĂźhren die zwei Linien S1 und S6 der S-Bahn NĂźrnberg durch FĂźrth. Alle diese Linien sind Teil des Verkehrsverbunds GroĂraum NĂźrnberg.
Es stehen auĂerdem zahlreiche Parkplätze und Parkhäuser zur VerfĂźgung. 2004 wurde fĂźr 6,2 Millionen Euro das Parkhaus an der MathildenstraĂe gebaut und Anfang 2005 in Betrieb genommen, obwohl der verfĂźgbare Parkraum schon 2003 nicht ausgelastet war.
Im Jahr 1881 verkehrte in FĂźrth eine erste PferdestraĂenbahn, die am 2. Mai 1896 auf elektrischen Betrieb umgestellt wurde. Sie war Teil des NĂźrnberger StraĂenbahnnetzes, ging 1903 in den Besitz der Stadt NĂźrnberg Ăźber und wurde von dieser unter verschiedenen Gesellschaftsnamen betrieben. Am 20. Juni 1981 wurde der Betrieb der StraĂenbahn in FĂźrth eingestellt.
Radverkehr
FĂźrth ist seit Februar 2024 in das Fahrradverleihsystem VAG Rad, das die NĂźrnberger Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) in Kooperation mit Nextbike betreibt, eingebunden.cite-ref-76[76]cite-ref-77[77] In FĂźrth wurden hierbei zunächst eine rund 4,3 km² groĂe Flexzone mit dem Schwerpunkt Innenstadt, Am Stadtpark, SĂźdstadt und HardhĂśhe, in der etwa 60.000 Menschen leben, eingerichtet sowie 16 Ausleihstationen installiert und 200 zusätzliche Fahrräder fĂźr FĂźrth besorgt.cite-ref-78[78] Neben FĂźrth umfasst das Verleihsystem aktuell (September 2025) Ăźber mehr als 112 feste Stationen und eine mehr als 40 Quadratkilometercite-ref-79[79] groĂe Flexzone im gesamten NĂźrnberger Innenstadtgebiet innerhalb der RingstraĂe, in den Stadtteilen Langwasser und Rangierbahnhof-Siedlung sowie in den Erlanger Stadtteilen Zentrum, SĂźd- und Oststadt sowie in Teilen der Nordstadt, wie auch in der Schwabacher Innenstadt.cite-ref-80[80] In dieser kĂśnnen die Räder ohne feste Station ausgeliehen und abgegeben werden. Hierbei stehen insgesamt mehr als 2.500 Räder und 80 Pedelecs zur VerfĂźgung.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82] Zudem bietet das System neben den klassischen Fahrrädern an 16 verschiedenen Stationen auch 19 Lastenräder zum Verleih an.cite-ref-83[83]
PersĂśnlichkeiten
â
Hauptartikel
:
Liste der EhrenbĂźrger von FĂźrth
und
Liste von PersĂśnlichkeiten der Stadt FĂźrth
Entsprechend einer Umfrage unter FĂźrther BĂźrgern aus dem Jahre 2018 sind die zehn bekanntesten PersĂśnlichkeiten Ludwig Erhard, Max Grundig, Wilhelm LĂśhe, Grete und Gustav Schickedanz, Henry Kissinger, Alfred Nathan, Leopold Ullstein, Jakob Wassermann, Hans Schiller und Frieda FronmĂźller.cite-ref-84[84]
Zu nennen sind zudem unter anderem der Pathologe und Arzt Jakob Henle, der Philosoph Hermann Glockner, der Buchverleiher und Anarchist Fritz Oerter, der FuĂballer Karl Mai sowie der Ăśsterreichische Neuropädiater und Autor Andreas Rett.
Literatur
Monographien
⢠Katrin Bielefeldt: Geschichte der Juden in Fßrth. Jahrhundertelang eine Heimat. Historische Spaziergänge. Band 3. Hrsg. von Geschichte Fßr Alle e. V. Sandberg-Verlag, Nßrnberg 2005, ISBN 3-930699-44-3.
⢠Heinrich Habel: Stadt Fßrth. Denkmäler in Bayern, Band 61, Mßnchen 1994.
⢠Werner J. Heymann (Hrsg.): Kleeblatt und Davidstern. Aus 400 Jahren jßdischer Vergangenheit in Fßrth. Emskirchen 1990.
⢠Alexander Mayer: Zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Eine Fßrther Verkehrsgeschichte. Sutton Verlag, Erfurt 2010, ISBN 978-3-86680-594-1.
⢠Ralf Nestmeyer: Nßrnberg, Fßrth, Erlangen. Reisehandbuch. Michael Mßller, Erlangen 2012, ISBN 978-3-89953-710-9.
⢠Bernd Noack: Mit Licht und Schatten gepflastert â Elf literarische Erkundungen in FĂźrth. Schrenk Verlag, Gunzenhausen 2007, ISBN 978-3-924270-49-0.
⢠Barbara Ohm: Durch Fßrth gefßhrt. Band 1: Die Stadt zwischen den Flßssen. Fßrth 1991, Band 2: Die Stadt jenseits der Flßsse, Fßrth 1999, Band 3: Auf den Spuren der Fßrther Juden, Fßrth 2005.
⢠Barbara Ohm: Fßrth. Geschichte der Stadt. Fßrth: Verlag Jungkunz 2007, ISBN 978-3-9808686-1-7.
⢠Adolf Schwammberger: Fßrth von A bis Z. Ein Geschichts-Lexikon. Fßrth 1968.
⢠Andrea Sommer: Die Fßrther Sßdstadt. 4 Teile. in: Fßrther Heimatblätter. Hrsg. vom Verein fßr Heimatforschung Alt-Fßrth. NF 39.1989, S. 1, NF 40.1990, S. 1, NF 40.1990, S. 81 und NF 41.1991, S. 10.
⢠Gerd Walther: Die Fßrther Altstadt rund um Sankt Michael. Fßrth 1990, ISBN 3-927347-21-3.
⢠Gerd Walther (Hrsg.): FĂźrth â Die Kleeblattstadt. Rundgänge durch Geschichte und Gegenwart. Städtebilder-Verlag, FĂźrth 1991, ISBN 3-927347-22-1.
⢠Johannes Wilkes: Fßrth ist sexy. MÜnau-Verlag Erlangen 2011, ISBN 978-3-936657-61-6.
⢠Bernd Windsheimer: Geschichte der Stadt Fßrth. Mßnchen 2007, ISBN 978-3-406-55821-4.
⢠Michael Zeller: Mein Traum vom Dulden. Eine deutsch-jßdische Begegnung der anderen Art. Edition Klaus Isele, Eggingen 1991, ISBN 3-925016-79-1.
Artikel
⢠Johann Kaspar Bundschuh: FĂźrth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: ElâH. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 234â257 (Digitalisat).
⢠Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. 2. Auflage. Bayern. Band I. Franken. Deutscher Kunstverlag, Mßnchen 1999, ISBN 3-422-03051-4, S. 363 ff.
⢠Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Band 5. Bayerisches Städtebuch. T 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstßtzung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser. Kohlhammer, Stuttgart 1971.
⢠August GebeĂler: Stadt und Landkreis FĂźrth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, MĂźnchen 1963, DNB 451450957, S. 10â62.
⢠Hanns Hubert Hofmann: Nßrnberg-Fßrth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission fßr Bayerische Landesgeschichte, Mßnchen 1954, DNB 452071224 (Digitalisat).
⢠Georg Paul HÜnn: Fßrth. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 332 (Digitalisat).
⢠Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, Mßnchen 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 76.
⢠Gottfried Stieber: FĂźrth. In: Historische und topographische Nachricht von dem FĂźrstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 382â388 (Digitalisat).
⢠Pleikard Joseph Stumpf: FĂźrth. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des KĂśnigreiches. Zweiter Theil. MĂźnchen 1853, OCLC 643829991, S. 674â675 (Digitalisat).
⢠Wolfgang Wiessner: Stadt- und Landkreis FĂźrth (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 1). Kommission fĂźr Bayerische Landesgeschichte, MĂźnchen 1963, DNB 455524629, S. 38â41.
⢠Wolfgang WĂźst: Kleeblatt FĂźrth. Konsensfindung und Herrschaftsteilung als Herausforderung fĂźr die gesellschaftliche Entwicklung vor 1800. In: Barbara OHM (Hrsg.), Die Universität Erlangen zu Gast im Geschichtsverein FĂźrth. Vorträge zur FĂźrther Geschichte (FĂźrther Geschichtsblätter 2,3,4/2007) FĂźrth 2007, S. 17â36.
HĂśrbuch
⢠HĂśrbĂźcher: Jahrgangschroniken âFĂźrth 1933.â bis âFĂźrth 1982.â Jahrgangschroniken Autoren: Gert Kuntermann, Alfred Spitzley, Lothar Berthold.
Weblinks
Commons
: FĂźrth
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: FĂźrth
â Quellen und Volltexte
Wikivoyage: FĂźrth
â ReisefĂźhrer
⢠Offizielle Website der Stadt Fßrth
⢠Stadtwiki Fßrth
⢠Literatur zu Fßrth im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Wappen von Fßrth in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
⢠Fßrth: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes fßr Statistik
⢠Stadtchronik von 793 n.Chr bis 1915
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-by-11. Einwohnerzahlen â Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern â Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt fĂźr Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu).
cite-note-bayernatlas-22. â FĂźrth im BayernAtlas
cite-note-de-by-bv-33. â BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
cite-note-stpl07-44. â Stadt FĂźrth, Stadtplanungsamt, Abteilung Vermessung: Stadtplan. FĂźrth, 2007
cite-note-55. â Gemeinde FĂźrth in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 26. September 2019.
cite-note-66. â Gemeinde FĂźrth, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium fĂźr Digitales, abgerufen am 21. Juli 2023. Hiernach 28 Gemeindeteile.
cite-note-77. â Gemarkung FĂźrth (093335). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-88. â Webkarte. ALKISÂŽ-Verwaltungsgrenzen â Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.
cite-note-99. â Altstadt FĂźrth auf Bayernatlas Klassik
cite-note-1010. â NĂźrnberger Nachrichten vom 18. Januar 2022, S. 14
cite-note-1111. â GĂźnther Kohlmaier: Regionale Wirtschaftsentwicklung in Bayern im letzten Vierteljahrhundert. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 22. Dezember 2019; abgerufen am 11. März 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik-bw.de
cite-note-1212. â Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ămter, Gemeinden und Gerichte 1799â1980. C. H. Beck, MĂźnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
cite-note-1313. â Gemeindeverzeichnis 1900: Bezirksamt FĂźrth
cite-note-1414. â Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ămter, Gemeinden und Gerichte 1799â1980. C. H. Beck, MĂźnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
cite-note-1515. â Thomas Nagel: Fromme Legende. 2. Mai 2007, abgerufen am 22. Oktober 2024.
cite-note-m-g-saphir-1616. â FĂźrth, dieses bayerische Jerusalem (in M. G. Saphirâs humoristische Schriften. I. Bd. Eine Eroberung).
cite-note-1717. â Jim G. Tobias (Hrsg.): VorĂźbergehende Heimat im Land der Täter. JĂźdische DP-Camps in Franken 1945â1949. Antogo, NĂźrnberg 2002, ISBN 3-9806636-3-9, S. 237.
cite-note-1818. â FĂźrth: Die Kleeblattstadt verfĂźhrt. tourismus.nuernberg.de, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 13. September 2015; abgerufen am 8. Oktober 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tourismus.nuernberg.de
cite-note-192. Datenbank Zensus 2011, FĂźrth, Alter + Geschlecht
cite-note-2020. â Statistischer Monatsbericht fĂźr Dezember 2017. (PDF) Amt fĂźr Stadtforschung und Statistik fĂźr NĂźrnberg und FĂźrth, abgerufen am 13. März 2018.
cite-note-2121. â Statistische JahrbĂźcher der Stadt FĂźrth (PDFs)
cite-note-2222. â Stadt FĂźrth Religion (Memento des Originals vom 5. Juni 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ergebnisse.zensus2011.de -in %, Zensus 2011
cite-note-2323. â BevĂślkerung und Religion in NĂźrnberg und FĂźrth im Jahr 2023, abgerufen am 1. Juli 2023
cite-note-2424. â Stadt FĂźrth Einwohner nach Konfession, abgerufen am 22. Februar 2020
cite-note-2525. â FĂźrth in Zahlen 2019
cite-note-2626. â GroĂstädte: Kirchenmitglieder Ende 2023, Tabelle 1, Auswertungen von Carsten Frerk und Eberhard Funk FOWID, abgerufen am 30. Juli 2024.
cite-note-unsre-liebe-frau-2727. â Geschichte. Abgerufen am 27. Januar 2024.
cite-note-2828. â Immer mehr FĂźrther entscheiden sich gegen die Kirche, 22. Oktober 2017.
cite-note-2929. â Moscheen in FĂźrth (Memento des Originals vom 6. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.moscheesuche.de
cite-note-3030. â Website der Humanistischen Vereinigung
cite-note-3131. â Einrichtungen gelistet beim HVD Bayern (Memento vom 9. November 2013 im Internet Archive)
cite-note-3232. â Konzept der Humanistischen Grundschule (Memento vom 21. Mai 2013 im Internet Archive) (PDF)
cite-note-3333. â Humanisten im Fokus â Widerstand einer vielfältigen Bewegung, Website zum Berliner Themenjahr ZerstĂśrte Vielfalt, 1933â1938â1945
cite-note-343. Barbara Ohm, Das FĂźrther Kleeblatt (Hrsg.): Geschichtsverein FĂźrth, FĂźrth 2003.
cite-note-3535. â Stadtarchiv FĂźrth, Fach 128/28, Das Wappen der kgl. bayer. Stadt FĂźrth
cite-note-3636. â Stadt FĂźrth: Amtsblatt, Nummer 16, vom 13. September 2017. (PDF) In: Stadt FĂźrth. Stadt FĂźrth, 13. September 2017, abgerufen am 15. Februar 2022.
cite-note-kommwahl2020-3737. Wahlergebnis 2020 in FĂźrth
cite-note-kommwahl2014-384. http://www.kommunalwahl2014.bayern.de/tabg3563000.html Kommunalwahl 2014
cite-note-3939. â Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Wenn es um die Nieren geht: Die Dialyse rettet Leben. (Das KfH-DialyseMuseum in FĂźrth) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen fĂźr Medizin und Pharmazie. Band 2, SĂźddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7776-2511-9, S. 99â101.
cite-note-4040. â Heinrich Habel: Stadt FĂźrth. Denkmäler in Bayern, Band 61, MĂźnchen 1994, ISBN 3-87490-571-3, S. XVII.
cite-note-fn-unsere-liebe-frau-klenze-4141. â Johannes Goecke: Späte Ehre fĂźr Unsere Liebe Frau. In: FĂźrther Nachrichten. Verlag NĂźrnberger Presse Druckhaus NĂźrnberg GmbH & Co., NĂźrnberg, 8. August 2007, S. 3. bzw. archiviert vom Original: online (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
cite-note-4242. â Geschichte. In: Internetpräsenz. Kath. Pfarramt Unsere Liebe Frau, FĂźrth, abgerufen am 21. März 2023.
cite-note-4343. â Kleiner KirchenfĂźhrer. In: Internetpräsenz. Kath. Pfarramt Unsere Liebe Frau, FĂźrth, abgerufen am 21. März 2023.
cite-note-4444. â Adolf Schwammberger: FĂźrth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Selbstverlag der Stadt FĂźrth, 1968, S. 159.
cite-note-4545. â Thomas Jung: Hier schreibt der OB. Juli 2004.
cite-note-4646. â Europäische Umweltagentur: FĂźrther und Zirndorfer Stadtwald.
cite-note-stadion-geschichte-4747. â SpVgg Greuther FĂźrth - Die ersten Jahrzehnte der SpVgg. Abgerufen am 22. Oktober 2024.
cite-note-zeit-ranking-4848. â Christoph Biermann: Ein Blick auf die Tabelle. in Die Zeit. (online)
cite-note-4949. â Special Olympics: Host Towns. Special Olympics, März 2023, abgerufen am 13. Mai 2023.
cite-note-5050. â Die venezolanischen Athleten der Special Olympics waren zu Gast beim Kleeblatt. 16. Juli 2023, abgerufen am 16. Juli 2023 (indonesisch).
cite-note-5151. â Host Town Program. Abgerufen am 13. Mai 2023.
cite-note-5252. â Jewish Music Today FĂźrth. Abgerufen am 22. Oktober 2024.
cite-note-5353. â Martin Droschke: FĂźrth, das ist die am meisten unterschätzte SchĂśnheit unter den fränkischen Städten [âŚ]. In: Franken 2024. Franken-Wissen fĂźr das ganze Jahr. Emons Verlag, KĂśln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt 28. November.
cite-note-5454. â Aktuelle Ergebnisse â VGR dL. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 13. Februar 2019; abgerufen am 7. Januar 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistik-bw.de
cite-note-5555. â Bundesland Bayern. Bundesagentur fĂźr Arbeit, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 27. Juli 2017; abgerufen am 7. Januar 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statistik.arbeitsagentur.de
cite-note-5656. â Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018.
cite-note-5757. â PROGNOS Zukunftsatlas 2019. In: Handelsblatt online. Archiviert vom Original am 8. Juli 2019; abgerufen am 10. Dezember 2019.
cite-note-stat-la-umzug-fuerth-5858. â Pressemitteilung des Landesamtes anlässlich der SchlĂźsselĂźbergabe am neuen Hauptsitz FĂźrth (Memento vom 28. Oktober 2016 im Internet Archive), abgerufen am 28. Oktober 2016.
cite-note-5959. â Adolf Schwammberger: FĂźrth von A bis Z. Ein Geschichtslexikon. Selbstverlag der Stadt FĂźrth, FĂźrth 1968, S. 159.
cite-note-6060. â Stadtrat FĂźrth: Lärmproblematik Gastronomie GustavstraĂe. Stadt FĂźrth, 13. November 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 24. Juni 2015; abgerufen am 24. Juni 2015: â⌠dass einige der BeschwerdefĂźhrer zu einem Zeitpunkt hierhin gezogen sind, als die Gaststätten vor allem an den Wochenenden bereits zahlreiche Besucher in dieses Viertel angelockt haben und einige traditionelle Veranstaltungen z. T. bereits seit Jahrzehnten etabliert waren (sh. Zeitungsausschnitt a. d. Jahr 2008) oder, wie im Falle einer Anwohnerin der WaagstraĂe, die am 1. November 2011 zugezogen ist und sich bereits am 29. November 2011 Ăźber Lärmbelästigungen beschwert hat. AusdrĂźcklich muss auch darauf hingewiesen werden, dass es bis zum Sommer 2010 zu keinen nennenswerten Anwohnerbeschwerden gekommen ist.â Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/stadtrat.fuerth.de
cite-note-6161. â BR-Nachrichten â Knatsch um die GustavstraĂe (Pressebericht von 4/2015) (Memento vom 10. Juni 2015 im Internet Archive)
cite-note-6262. â Claudia Ziob: GustavstraĂe und kein Ende: Kläger lehnen Vereinbarung ab. NĂźrnberger Nachrichten, 21. Januar 2015, abgerufen am 24. Juni 2015.
cite-note-gewver-6363. â FĂźr unser Wasser am Werk. infra fĂźrth, abgerufen am 10. Juli 2023.
cite-note-6464. â Das Trinkwassernetz der infra. infra fĂźrth, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-6565. â Trinkwasserpreise FĂźrth. infra fĂźrth, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-6666. â Kläranlage wird 100. Stadt FĂźrth, 8. November 2016, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-6767. â Mehr Kapazitäten fĂźr die Hauptkläranlage. Stadt FĂźrth, 19. Mai 2021, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-6868. â Technische Daten der Kläranlage. (PDF; 62 kB) Stadtentwässerung FĂźrth, abgerufen am 19. August 2021.
cite-note-baederland-fuerth-6969. â Viel VergnĂźgen in den Schwimmbädern der infra! Abgerufen am 22. Oktober 2024.
cite-note-7070. â Schneller zum Personalausweis Kommunal am 21. August 2017
cite-note-wissenschaftsstadt-7171. â Wissenschaftsstadt | Stadt FĂźrth. Abgerufen am 22. Oktober 2024.
cite-note-7272. â Stadtentwicklung FĂźrth, geladen am 24. April 2015.
cite-note-ohm-geschichte-fuerth-7373. â Ohm, Barbara: FĂźrth: Geschichte der Stadt. Hrsg.: Stadt FĂźrth. Jungkunz â der Verlag, FĂźrth 2007, ISBN 978-3-9808686-1-7, S. 320.
cite-note-7474. â Handelshafen FĂźrth auf historischer Karte bay BayernAtlas Klassik
cite-note-7575. â Der Hafen der infra fĂźrth - am Main-Donau-Kanal. Abgerufen am 27. Januar 2024.
cite-note-7676. â Ausweitung des NĂźrnberger Fahrradverleihsystems VAG_Rad auf die Städte Erlangen, FĂźrth und Schwabach auf online-service2.nuernberg.de, vom 21. November 2022, abgerufen am 22. November 2022
cite-note-7777. â https://www.nn.de/erlangen/komfortabel-durch-erlangen-mit-einem-vag-rad-1.14082736
cite-note-7878. â Zweckvereinbarung VAG_Rad auf stadtrat.fuerth.de, abgerufen am 26. September 2023
cite-note-7979. â Zahl des Monats: 36 Quadratkilometer Flexzone auf vag.de, vom 10. September 2024, abgerufen am 10. September 2024.
cite-note-8080. â Standorte. In: vagrad.de, abgerufen am 1. April 2025.
cite-note-8282. â VAG_eRad ist da! auf vag.de, vom 8. September 2025, abgerufen am 8. September 2025
cite-note-8383. â NEU: Willkommen VAG_LastenRad! auf vagrad.de, abgerufen am 19. Oktober 2021.
cite-note-8484. â Startschuss: Das Jubiläumsjahr soll FĂźrth verändern. In: FĂźrther Nachrichten vom 27. April 2018. (Abruf am 12. Mai 2020).